Ja jetzt bin ich auch mal wieder über meinem eigenen Blog gestolpert. Hach das ärgert mich immer, dass aufgrund der Bequemlichkeit und trivialen Zugänglichkeit von Facebook und Co., dieses Medium hier etwas zu kurz kommt. Wirkt schon einwenig wie eine Altlast, nur ohne die Umweltverschmutzung. Nun ja ich gelobe Besserung für all jene von euch, die es ab und an noch hier her verschlägt.
Ich denke ich werde es exklusiver gestalten. Heißt die Informationen und neuen Lieder, die ich hier streue und so brandheiß und speziel sind, dass man sie ausschließlich hier verfolgen kann, willkommen. Damit ist man also, als Besucher meines Blogs, Bürger 1. Klasse! Willkommen in der Wohlstandsgesellschaft.
Ich befinde mich ja seit diesem Sommer am konkreten Schreiben eines Buches. Warum? Der Zweck heilligt die Mittel, denn im Grunde besteht das Buch aus 20-Seiten Beschimpfungen gegen einen nicht mehr auffindbaren Nachlassverwalter aus Bayreuth und der Rest sind alte Kochrezepte die ausschließlich mit der Logi-Methode funktionieren. Heißt, reine Geldmacherei meinerseits. Verwerflich verwerflich.
Nun und was ist mit der Musik?
Es ist ja nun etwas Zeit vergangen, seit ich meine bis jetzt erste und einzige Cd, sprich EP, veröffentlicht habe. Soviel sei verraten, die Songs für mein erstes Album sind soweit fertig geschrieben. Aber… nun wie sagt man so schön, am Tag des Highschoolabschlußballs hatten sie einen unansehnlichen Pickel und haben sich im Keller verkrochen. Bis jetzt. Ich konnte sie nicht mal mit einem Blueberrymuffin heraus locken. Mmmmbh Blaubären. Egal.
Achja, letztens habe ich beim Yogakurs bei mir um die Ecke Charles Bukowski getroffen. Er meinte er braucht ein wenig Bewegung auf seine alten Tage. Ich empfand das als sehr amüsant. Dennoch war er wirklich, meine Freunde, dass muss ich sagen, äußerst fit. Für mich wurde es im direkten Vergleich sogar ein wenig peinlich . Naja, wir zogen danach noch auf einen alkoholfreien Absynth in die Fußbar im südlichen Teil der Stadt. Er erzählte mir von einem Theaterstück an dem er schrieb. Es handelte von zwei Giraffen die Probleme mit ihrer Lebenseinstellung hatten, und deshalb aus dem Internet eine neuartige chemische Wunderdroge bestellten, welche ihnen Glückseeligkeit versprach. Naja, ich verstand eh nie den Sinn seiner Prosa. War ja auch nicht so wichtig. Während wir noch in der Fußbar saßen, kam ich auf die Idee, er könnte doch ein wenig aus einem seiner Gedichte vorlesen. Was er kurz darauf dann auch tatsächlich tat. Freilich, der gescheite Mann konnte reden wie kein zweiter. Und die Frauen.. nun zumindest die eine, welche sich gerade auch in der Bar aufhielt und den Zigarettenautomaten auffüllte, war sichtlich beeindruckt von seiner männlichen Stimme und seinen beflügelten Worten.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist eigentlich folgendes. Ich schnitt heimlich all das mit und bastelte in den frühen Morgenstunden darauß ein Lied. Oder vielmehr einen Gangsterrap.
Capote
The last days of the suicide kid by Capote
Der werte Robert Robster Henke Stomax seines Zeichens Musiker aus Berlin, hat sich meinen Song Citizen Kane hergenommen. Und gebastelt hat er, wie ich finde einen sehr spannenden Remix! Das Lied kann man via Soundcloud herunterladen. Viel spaß damit!
Stomax-Capote citizen kane RMX by Capote





